Unser Leben während der Corona Zeit   

Wir sind vier Schülerinnen der 6. Klasse und gehen auf die katholische Hauptschule St. Hedwig in Bonn Auerberg.

Wir sind nun seit über sechs Wochen zu Hause und dürfen nicht mehr in die Schule gehen. Durch die Corona Pandemie hat sich unser Leben sehr verändert und ist eingeschränkt. Anfangs haben wir uns noch sehr gefreut, „Corona Ferien“ zu haben.
Nach einigen Wochen haben wir gemerkt, dass uns die „Corona Ferien“ doch keine Freude machen. Die Unterstützung der Lehrer/innen fehlt uns sehr und wir vermissen unsere Klassenkameraden.
Wir kommen uns vor, wie in einem Film, in dem Menschen Masken tragen müssen, wenn sie in ein Geschäft gehen. Alles hat geschlossen, sogar die Spielplätze. Es ist unheimlich, wenn die Straßen so leer sind.
Wir möchten nun darüber berichten, wie es uns gelingt, trotz der Einschränkungen, zuversichtlich zu bleiben. Es fällt uns schwer nur zu Hause zu bleiben und das Leben nicht, wie früher, zu genießen. Wir vermissen unsere Freunde und unsere Großeltern, aber wir lassen uns das nicht anmerken, weil diese Zeit bald vorbei sein wird.

Am Schönsten finden wir, dass unsere Lehrerinnen uns bei allem begleiten. Jeden Tag machen wir etwas Kreatives. Wir basteln, backen, nähen, schreiben Briefe und verteilen Kraftsteine. Auch wenn wir zu Hause sind, lernen wir sehr viel. Trotzdem wollen wir wieder normal zur Schule gehen und unsere Freunde sehen. Wir hoffen, dass die Welt bald wieder normal wird und dass alle, die infiziert sind, gesund werden.

Perfekt ist das Leben nie und auch wenn wir das Beste aus der Situation machen, vermissen wir unsere Schule, Freunde und Lehrer.

Doch am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

   (Lorena, Jasmin, Salima und Samia)