Individuelle Förderung ist ein Leitgedanke unserer Schule.

Wir wollen den einzelnen Schüler in seinen Begabungen und Möglichkeiten optimal unterstützen. Dabei verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz, d.h. die Förderung erfolgt nicht nur auf der kognitiv-fachlichen (Fachunterricht, Förderunterricht), sondern auch auf der emotional-personalen Ebene (Soziales Lernen).

Aus diesem Grund haben wir uns für die Fortbildung “ Vielfalt fördern“ entschieden, in der wir über einen Zeitraum von 2 Jahren ein grundlegendes Konzept erarbeiten wollen.

Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen gerecht zu werden, muss der Unterricht stark individualisiert und differenziert werden.Dies geschieht im Rahmen des Fachunterrichts,

 


Soziales Lernen

Soziales Lernen findet da statt, wo Menschen zusammentreffen. Kinder und Jugendliche entwickeln ihre sozialen und personalen Kompetenzen in der Familie, der Peergroup und natürlich in der Schule. Das Soziale Lernen ist für uns selbstverständliche Leitlinie jeglichen unterrichtlichen und erzieherischen Handelns in der Schule. Der Bedeutung gerecht werdend haben wir „Soziales Lernen“ in unser Schulkonzept expliziert mitaufgenommen. Seit dem Schuljahr 2013/14 ist es fest in unserer Stundentafel verankert. Ziele des Sozialen Lernens sind:

Aufeinander achten , füreinander da sein ,

Verantwortung übernehmen.

Folgende Kompetenzen stehen dabei für uns im Vordergrund:

Fähigkeit zum Umgang mit Gefühlen entwickeln,
Fähigkeit zu Selbst- und Fremdwahrnehmung,
Fähigkeit Perspektiven zu wechseln,
Empathie zu entwickeln,
Kommunikationsfähigkeit entwickeln,
Kooperationsfähigkeit entwickeln,
Fähigkeit zu konstruktiver Konfliktbewältigung entwickeln.


 

Streitschlichtung - Schüler übernehmen Verantwortung für das Schulleben -

Schüler der 8. Klasse werden zu Streitschlichtern ausgebildet, da sie sich für ihre Mitschüler engagieren möchten. Nachdem sie die Streitschlichtung erlernt haben, vermitteln sie auf Wunsch der Streitenden bei Streitigkeiten. Im Streitschlichtungsgespräch helfen sie ihnen, sich gegenseitig besser zu verstehen und selbst eine faire Lösung für ihre Probleme zu finden. Während ihrer Streitschlichterausbildung werden den Schülern zum einen Konfliktkompetenzen vermittelt, wie z.B. bei Schwierigkeiten nicht sofort aufzugeben, eigene Interessen angemessen zu vertreten, eigene Fehler einzugestehen sowie Angst und Ärger zu bewältigen. Zum anderen erwerben sie die grundlegenden Kompetenzen Gespräche zu führen. Sie lernen einander zuzuhören, auf die Gefühle anderer zu achten und sich in andere Personen einzufühlen, ein positives Gesprächsklima herzustellen und Gespräche zu begleiten ohne Wertungen abzugeben oder Ratschläge zu erteilen. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Schüler/-innen ein Zertifikat, welches ihnen den Erwerb wichtiger sozialer Kompetenzen bescheinigt. Die erworbenen sozialen Schlüsselkompetenzen sind nicht nur hilfreich im Schulalltag bzw. in der Schlichtung, sondern auch in der späteren Ausbildung der Schüler/-innen.